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Sprache und Gebärde
Wk-02 - Sprache und Gebärde

Extremsituationen regen an, schöpferisch zu werden.
Menschen, die durch eine Gehörschädigung sprachlos waren, brauchen das heute nicht zu bleiben.
Die Sprache wird bei den Gesunden meist durch eine Gestik unterlegt, die dem Gesprochenen zusätzliche Ausdruckskraft verleiht.
Pantomime kann zwar durch Gebärden ganze Geschichten in den Raum stellen. Dazu braucht sie allerdings viel Raum auf einer Bühne.
Die Gehörlosensprache muss sich deshalb aus praktischen Gründen auf möglichst geringem Raum abspielen, das heißt, sie bedient sich ausschließlich der Mimik, der Handgestik und in eingeschränktem Ausmaß auch des Körpers.
Sollen diese Gebärden verstanden werden, müssen sie präzise festgelegt sein. Diese Konventionen - und das wird oft übersehen - geschieht durch künstlerische Tätigkeit.
Bei der Arbeit an Skulpturen ist die Fragestellung ganz ähnlich, hier bezieht sich der Ausdruck auf die Anatomie, die Gebärde, und den Ausdruck der gesamten Gestalt. Je mehr das realistische Raster des Körpers zurückgenommen wird, desto näher kommt man an den inneren Impuls, von dem Taubstummengebärde und Skulptur ausgehen.
Sprache und Gebärde
[Wk-02]
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